Kinder- und jugendpsychotherapeutische Praxis

Lina Bischoff


Wann ist eine Therapie notwendig?


Psychische Erkrankungen können sich ganz unterschiedlich zeigen. Erschöpfung, Niedergestimmtheit, geringes Selbstvertrauen, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren können die ersten Anzeichen sein. Eine Vorstellung ist dann indiziert, wenn der Alltag für die Kinder und Jugendlichen anstrengend wird und sie das Gefühl haben an Ihre Grenzen zu kommen.



Was passiert bei einer Vorstellung?


Im April 2017 wurde in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Psychotherapeutische Sprechstunde eingeführt mit dem Ziel, einen zeitnahen Erstkontakt zu TherapeutInnen zu ermöglichen. Vor Beginn einer Therapie sind 50 Min. Sprechstunde verpflichtend. Diese kann bei Kindern gemeinsam mit den Eltern, bei Jugendlichen je nach Wunsch auch ohne Eltern stattfinden.

Das erste Gespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen und zu einer ersten Erfassung der Problematik. Danach folgen, soweit die Praxis freie Kapazitäten hat, ein bis drei weitere Termine (probatorische Sitzungen) bei denen mit Hilfe standardisierter Verfahren die Symptomatik erfasst und eingeordnet wird.

In der letzten probatorischen Sitzung wird besprochen, ob eine therapiebedürftige Problematik vorliegt und das individuelle Therapiekonzept vorgestellt.

Wenn Sie sich als Eltern  für die Behandlung entscheiden / wenn du dich als Jugendliche/r für die Behandlung entscheidest, wird ein Antrag auf eine Kurzzeittherapie (24 Stunden) oder eine Langzeittherapie (45 Stunden) gestellt. Anschließend wird mit der Behandlung begonnen. Die Kosten übernehmen dabei die gesetzlichen Krankenkassen - für Sie fallen dabei keine Kosten an.

Die Kostenübernahme seitens privater Krankenkassen variieret je nach Kasse und Vertragsmodell. Daher sollten Sie als Privatpatient sich vor der ersten Sitzung erkundigen welche Konditionen Ihre Versicherung beinhaltet.